DIE FITNESS-EXPERTEN IM INTERVIEW

Ronny Frank im Interview

 

Diesmal zu Gast: Ronny Frank, Physiotherapeut der Profis von s.Oliver Würzburg und Piet Arlt, Athletik-Trainer der Basketballer. Was ist besonders bei der Arbeit mit den Profis? Welche Übungen empfehlen die Experten? Und was tun, wenn plötzlich doch noch der fiese Muskelkater auftaucht? Wir haben nachgefragt: DIREKT ZUM VIDEO-INTERVIEW GEHT’S HIER!

VERLETZUNGEN VORBEUGEN

Verletzungen sind bei Profisportlern wohl oder übel ein Teil der Tagesordnung. Wer seinen Körper stark beansprucht, ist einer größeren Verletzungsgefahr ausgesetzt - das ist klar. Und wie sieht das bei Profi-Basketballern aus? “An den Sprunggelenken herrscht das höchste Verletzungsrisiko im Basketball”, so Ronny Frank. Häufig kämen dann noch Knieverletzungen, Überlastungsreaktionen, aber genauso auch Rücken-, Schulter- und Ellbogenbeschwerden oder Verstauchungen vor. Um diesen Verletzungen vorzubeugen, empfiehlt Frank das Tapen der Sprunggelenk und ein “dynamisches Warm-Up” mit Bewegungsübungen, die den Muskel erwärmen und dehnen. Dies sei übrigens auch Freizeitsportlern zu empfehlen.

WAS TUN, WENN MAN KEIN PROFISPORTLER IST?

“Sich jeden Tag bewegen und Sport treiben”, sagt Frank, ist das Geheimrezept beim Thema Gesundheit, “so oft es geht, am besten auch an der frischen Luft”. Ganz nach dem osteopathischen Prinzip: Immer im Fluss bleiben! Man solle so viel es geht laufen, laufen, laufen. Sich einfach bewegen, die Treppe anstelle des Aufzugs nehmen, zu Fuß zur Arbeit gehen oder beim Telefonieren aufstehen. In den Büroalltag könne man ganz einfach Mini-Workouts einbauen, etwa mit einem kleinen Fitnessband: Mit diesem könne man im Sitzen Übungen machen, die Schultern und Rücken entlasten und stärken. Piet Arlt betont die Wichtigkeit vom ganzheitlichen Training: Ausdauer, Beweglichkeit und Kraft seien die “drei Säulen der Gesundheit”. Dies sei nicht nur für den Spitzensport, sondern auch für den Alltag wichtig. Und wie häufig sollte man in der Woche Sport treiben? “Dreimal ist optimal”, so Arlt, “was darüber hinausgeht ist schon fast ein bisschen viel”.

DER BÖSE, BÖSE MUSKELKATER

Wir kennen es alle - da hat man sich endlich mal wieder zum Sport aufgerafft und wird zusätzlich auch noch mit Muskelkater bestraft. Muss das denn wirklich sein? Frank empfiehlt zunächst kleinere Workouts, auch wenn diese nur fünf bis zehn Minuten dauern, aber dafür täglich. Dies sei sinnvoller als ein zweistündiges Workout mit einem anschließenden großen Muskelkater. Dennoch sei der ebendieser ein gutes Zeichen, man solle ihn als Belohnung für die Anstrengung sehen. Aber was hilft gegen den Muskelkater? Laut Frank sei die Schritt-Challenge super, da joggen oder laufen hilfreich seien. Zusätzlich ausreichend Schlaf, zwischen sieben und acht Stunden täglich, plus eine eiweißhaltige Kost - und der Muskelkater ist Geschichte!

Übrigens: Auch Basketballspieler bekommen Muskelkater, wenn sie neue Übungen machen, wir sind nicht allein!

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